Trotz Corona – mal wieder Schwein gehabt! Was sagt mein Lieblingstier, das eierlegende Wollmilchschwein, zur Lage?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da einige meine Mail mit dem GIF animierten „Eggwoolmilkpig“ wahrscheinlich wegen Firewall-Einstellungen nicht erhalten haben, hier meine Grüße sowie im Anschluß der Versuch die derzeitige Corona-Lage einmal aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Weihnachts- und Neujahrsgruß

Liebe Kunden, Partner und Wegbegleiter,
auch in diesem denkwürdigen Jahr 2020 bin ich wieder mit großer Freude
meiner Leidenschaft nachgegangen:
Jagd und Pflege des „eierlegenden Wollmilchschweins“.
Sie sehen ja oben –  wenn man es gut behandelt, fühlt es sich wohl!

Bei allen, deren Kompetenz, Loyalität und Gradlinigkeit ich erfahren habe, bedanke ich mich herzlich für das Vertrauen, die Treue und die erfolgreiche Zusammenarbeit. Uns allen wünsche ich bessere Zeiten, Gesundheit, Zufriedenheit und gute Geschäfte!

Ihr Romano Grohmann

Was sagt das „eierlegende Wollmilchschwein“ zur allgemeinen Lage?

Liebe Menschen, ich bin zwar kein Mensch, nicht einmal ein reales Tier, sondern nur ein Kunstobjekt, was Ihr auf Eure irrealen Wunschvorstellung in Sachen „der ideale Bewerber“ anwendet, also ich bin nur virtuell und in meiner konkreten Gestalt ganz von Euren Phantasien abhängig … und dennoch habe ich Euch etwas zu sagen:
„Was fällt Euch eigentlich ein, angesichts von Corona so übereinander herzufallen und einen regelrechten Grabenkrieg wie 14/18 zu veranstalten!

Auf der einen Seite sehe ich diejenigen, die die Corona-Gefahr sehr ernst nehmen und harte Maßnahmen fordern, auf der anderen Seite diejenigen, die die Gefahr als weniger hoch einschätzen und den einschränkenden Maßnahmen kritisch gegenüber stehen. Die Extrempositionen sind die Corona-Leugner auf der einen Seite. Bei denen geht es um Freiheit und Grundrechte oder Diktatur und Lagerhaft. Auf der anderen Seite die Corona-Paniker. Bei denen geht es um Leben und Tod, um die eine tödliche Dedrohung quasi durch eine moderne Pest. Völlig gaga ist, dass beide Seiten sich gegenseitig vorwerfen Faschisten und Nazis zu sein. Die einen würden am liebsten wieder Massenveranstaltungen, inklusive Brüllsaufen in überfüllten Kneipen erlauben. Die anderen sieht man beim Spaziergang alleine durch den Wald oder alleine im Auto mit Mund-/Nasenmaske. den tragen die wahrscheinlich auch alleine im Bett liegend.

Die Bösen, das sind immer die anderen

Der Graben und die Spaltung zwischen den Fronten ist aber so absolut und so tief, dass jeder, der von der eigenen Meinung auch nur leicht abweicht, gleich der extremsten Richtung der Gegenposition zugehörig definiert wird.

Leute, wenn wir Schweine so wären… Es gibt ja nicht nur das moderne Mastschwein auf der einen und Wildschweine auf der anderen Seite, sondern auch Rassen dazwischen. Aber für Euch ist jeder, der kein Mastschwein ist, ein böses Wildschwein und andersherum. Einer, der Corona als möglicher Unrsprung für gefährliche Kankheiten ernst nimmt, aber die Interpretation der Zahlen anders beurteilt als staatliche Stellen, deren verhängte Maßnahmen kritisiert und über die Interessen und Einflussnahmen bestimmter Machteliten im politischen und wirtschaftlichen Zusammenhang nachdenkt, ist kein Coronaleugner und kein Verschwörungstheoretiker, sondern allenfalls ein Verschwörungspraktiker.

Jemand, der auf die Wirksamkeit der staatlichen Maßnahmen vetraut, sich an die Regeln hält und auf Grund der schweren Verläufe von Covid 19 als persönliche Bedrohung sieht, eine drohende gefahr der Überlastung der  Intesivstationen wichtiger einschätzt, als sich mal ein paar Wochen nicht vollkommen frei bewegen zu können, der ist kein dummes Schlafschaf und Verräter unserer Menschenrechte an Bill Gates und Big Pharma.

Es gibt immer berechtigte, ehrliche und am Gemeinwohl orientierte Argumente und Positionen, die man berechtigter weise haben und einnehmen kann, ohne Covidiot oder Vollidiot zu sein.

Als eierlegendes Wollmilchschwein sage ich Euch Menschen …

Redet wieder miteinander, laßt Euch nicht von Medien, Politikern und anderen Einflüsterern gegeneinander aufhetzen. Der andere hat immer auch zu einem gewissen Teil und aus seinem Bedeutungrahmen heraus Recht. Gesteht ihm das zu und fragt warum er dieser oder jener Meinung ist. Überprüft Euch selbstkritisch in Eurer Meinung. Was würdest Du sagen, wenn Du Hotellbesitzer und durch die Maßnahmen Pleite gegangen und wärst und nach einem langen und harten Arbeitsleben jetzt alles verloren hättest? Was würdest Du sagen, wenn Du als Arzt oder Pfelger auf der Intensivstation dem täglichen Corona-Elend intnsiv ausgesetzt wärst oder selbst einen schweren Verlauf und Todesangst hättest? kommt wieder zusammen, Ihr seid nicht Mastschwein und nicht Wildschwein. Vernunft und Wahrheit liegen immer dazwischen, quasi zwischen allen Stühlen. Baut ein Sofa, auf dem mehrere Platz haben!

Und vor allem Leute, laßt euch nicht dazu mißbrauchen, andere anzuschwärzen … Denn schon seit der letzten Scheinepest gilt für mich … das größte Schwein im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.

Ihr macht das schon, alles wird gut und liebe Grüße!
Euer Grunzi, das eierlegendes Wollmilchschwein

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